Das Lebensskript ist ein spezifischer Plan des einzelnen, nachdem sich sein Leben vollzieht. Dieser entsteht schon unbewusst vor dem 6. Lebensjahr und stellt die Weichen für das künftige Leben und die Motivation. Der Workshop bietet einen Einblick in dieses hochinteressante Thema und beschäftigt sich eingehend mit den Theorien von Eric Berne.
Bei Menschen, die sich umbringen, die mit einem Alkoholdelir eingewiesen werden müssen, die all ihr Geld verlieren, während andere unter denselben äußeren Umständen reich werden, oder die alles getan zu haben glauben, um geliebt zu werden und doch nur Hass ernten, hat Eric Berne der Erfinder der Transaktionsanalyse erfahren, dass rückblickend ihr Schicksal schon vor dem 6. Lebensjahr unbewusst von Ihnen selbst kreiert wurde.
Dem Begriff des Lebensskripts liegt die Vorstellung zugrunde, dass schon ein Kleinkind durch "Schlüsselerlebnisse" sich bis ungefähr zur Zeit des Schuleintritts ein bestimmtes Bild macht, 1. von sich selbst, 2. von den anderen, 3. von der Welt und dem Leben als ganzem und 4. darüber, wie sein Leben verlaufen wird.
Diese Vorstellungen bilden insgesamt den unbewussten, aber bewusstseinsfähigen Lebensplan. Entscheidend ist dabei, dass der Betreffende solange ihn nicht außergewöhnliche Lebensumstände von der Bindung an diese Vorstellungen befreien, er erstens seine Erfahrungen so auslegt oder zweitens gewisse Erfahrungen aufsucht oder sogar drittens Ereignisse so arrangiert, dass dieser Lebensplan fortlaufend sich selber bestätigt.
Gleichsam einem Schauspieler, der auf der Bühne nicht ein Leben nach eigenen Entscheidungen, sondern ein "vorgeschriebenes Leben" lebt.





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