Workshop: Skriptarbeit PDF Drucken E-Mail

Lebensskript (unbewußter Lebensplan, fixierter Lebensentwurf)

Bei Menschen, die sich umbringen, die mit einem Alkoholdelir eingewiesen werden müssen, die all ihr Geld verlieren, während andere unter denselben äußeren Umständen reich werden, oder die alles getan zu haben glauben, um geliebt zu werden und doch nur Hass ernten, hat Eric Berne der Erfinder der Transaktionsanalyse erfahren, dass rückblickend ihr Schicksal schon vor dem 6. Lebensjahr unbewußt von Ihnen selbst kreiert wurde.

Dem Begriff des Lebensskripts liegt die Vorstellung zugrunde, dass schon ein Kleinkind durch "Schlüsselerlebnisse" sich bis ungefähr zur Zeit des Schuleintritts ein bestimmtes Bild macht, 1. von sich selbst, 2. von den anderen, 3. von der Welt und dem Leben als ganzem und 4. darüber, wie sein Leben verlaufen wird.

Diese Vorstellungen bilden insgesamt den unbewußten, aber bewußtseinsfähigen Lebensplan. Entscheidend ist dabei, dass der Betreffende solange ihn nicht außergewöhnliche Lebensumstände von der Bindung an diese Vorstellungen befreien, er 1. seine Erfahrungen so auslegt oder 2. gewisse Erfahrungen aufsucht oder sogar 3. Ereignisse so arrangiert, dass dieser Lebensplan fortlaufend sich selber bestätigt.

Gleichsam einem Schauspieler, der auf der Bühne nicht ein Leben nach eigenen Entscheidungen, sondern ein  "vorgeschriebenes Leben" lebt.

Annette Pitton-Hoppe

Dozentin: Annette Pitton-Hoppe

Nächster Termin: 09. Mai 2009

Samstag von 9:00 bis 18:00 Uhr

Teilnahmegebühr: 80 €

Maximale Teilnehmerzahl: 15



Villa Mohr


Situlistraße 73 / 75
80939 München

MVV: 5 Minuten von der U-Bahn-Haltestelle Freimann (U6)