Sexualwissenschaftliche und medizinische Zugänge zum Thema stehen neben tiefenpsychologischen und poetischen Betrachtungen, um sich dem sich selbst und andere liebenden und begehrenden Menschen zu nähern. Wir untersuchen die Begriffe Heterosexualität und Homosexualität, Transvestitismus, Fetischismus u.a. Dabei soll es darum gehen, sich selbst und dem Thema jenseits der Begrifflichkeit der Perversion zu nähern und dadurch das Verständnis für die in unsere Praxis kommenden Menschen zu vertiefen.
Neben der Erörterung verschiedener Sexualstörungen soll nach den Voraussetzungen für lustvolle und gelingende Begegnung zwischen Menschen gefragt werden. Gerade diese ist im Sinne einer ressourcen-orientierenden Prophylaxe psychischer Gesundheit ebenso wichtig wie die Analyse des Bedeutungsgehaltes und der Inszenierung erotischen Erlebens.