Diese Fortbildung beschäftigt sich sowohl mit den klassischen Vorgehensweisen im Rahmen der Hypnose als auch mit den neuen Formen der Hypnosetherapie nach Milton H. Erickson.
Der signifikante Unterschied zwischen Ericksonscher und herkömmlicher Hypnose besteht in der Haltung des Therapeuten. In der Therapie nach M. Erickson konzentriert sich der Therapeut auf die spezifischen Eigenheiten der Person und nutzt diese als natürliche Grundlage des Wandels. Er achtet insbesondere darauf, dass er keine Ideen aufdrängt, sondern dass die Änderung sich aus dem Klienten selbst entwickelt. Er fördert dies mit Hilfe einer sorgfältigen Beobachtung und Verstärkung der genuinen Ausdrucksweisen und Fähigkeiten der Person.
Im Rahmen der Hypnose arbeitet der Therapeut mit dem Patienten in Trance. Der Zustand der Trance erleichtert den Zugang zum Unterbewusstsein des Patienten, wirkungsvolle Heilungsprozesse können so effektiv in Gang gesetzt werden. Der Patient lernt, sein unbewusstes Wissen für sich arbeiten zu lassen und eigenständige Lösungen zu finden.
Die Fortbildung entspricht den neueren Erkenntnissen über die Selbstorganisation von Organismen und psychosozialen Systemen. Ziel der Fortbildung ist die Förderung des systemischen Denkens und der Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise von Therapie, die auch die spezifische Lebensphase und ihre Einbettung im konkreten sozialen Umfeld berücksichtigt.
Die einzelnen Wochenenden im Überblick: Erstes Wochenende: Die Hypnose von heute
1. Hypnose und Heilung der Körper-Seele-Einheit. 2. Psychosomatik – Das Wechselspiel zwischen Körper und Seele 3. Die Stellung der Hypnose heute 4. Hypnose als Therapeutische Kunst 5. Ein Blick in die Historie
Zweites Wochenende: Basistraining für den Therapeuten
1. Elf Regeln der Hypnosesprache, umwerfende Formulierungen 2. Beobachten und utilisieren 3. Training Pacing / Leading / Seeding 4. Schema einer Hypnoseanleitung
Drittes Wochenende: Basistraining für den Therapeuten
1. Prinzipien Ericksonscher Hypnose 2. Das Milton Sprachmodell der Hypnose 3. Verbale und nonverbale Kommunikationsmuster im Rahmen der Hypnosetherapie
Viertes Wochenende: Basistraining für den Therapeuten
1. Techniken der Tranceinduktion 2. Indirekte Techniken 3. Indirekte Kommunikation und Induktion
Fünftes Wochenende: Basistraining für den Therapeuten
1. Nutzung von Trancephänomenen I: Dissoziation 2. Nutzung von Trancephänomenen II: Reorientierung in der Zeit
Sechstes Wochenende: Basistraining für den Therapeuten
1. Nutzung von Trancephänomenen III: Strategische Aspekte 2. Therapeutische Geschichten und Metaphern 3. Integration und spezielle Anwendungen
Siebtes Wochenende: Hypnose und spezielle Anwendungsgebiete
1. Hypnose und Angststörungen 2. Hypnose bei selbstunsicheren Persönlichkeiten 3. Hypnose und Problemlösestrategien
Achtes Wochenende: Hypnose und spezielle Anwendungen
1. Hypnose und Traumtherapie 2. Träume verstehen lernen
Neuntes Wochenende: Hypnose und spezielle Anwendungen
1. Selbsthypnose und Visualisation 2. Suggestionsprogramm für Selbsthypnose 3. VAKOG-Hypnose bei chronischen Schmerzen
Zehntes Wochenende: Abschlussprüfung
1. Mündliche Prüfung zu vom Teilnehmer ausgewählten Themen. 2. Zertifizierung 3. Wie geht es weiter? Wie "vermarkte" ich meine neu erworbenen Kompetenzen?
10 Wochenenden. Start ab dem September / Oktober 2010. Bei Interesse: Bitte lassen Sie sich jetzt schon, wegen des großen Interesses unverbindlich vormerken!
Anzahlung in Höhe von 600 € vor Kursbeginn, danach folgen monatlich 9 Raten über je 140 €. (insgesamt: 1860 €) Auf Wunsch kann auch eine andere Ratenzahlungsvereinbarung getroffen werden, geben Sie dies bitte unter Anmerkungen an.
Der Fortbildungslehrgang ist für Psychologen, Ärzte, Heilpraktiker, Heilpraktiker für Psychotherapie und Entspannungstrainer geeignet, die mit Hypnose indikationsbezogen arbeiten wollen.