Die neueren bildgebenden Verfahren und die Erkenntnisse der Neurowissenschaft nehmen immer breiteren Raum ein in der Diskussion um den Zusammenhang zwischen Gehirn und Psyche. Die Gehirne von buddhistischen Mönchen werden während der Meditation von CT`s gescannt, EMDR und andere Traumatherapien behaupten, auf neueren neuropsychologischen Erkenntnissen aufzubauen.
Somit wird ein altes abendländisches Problem, welches schon seit Jahrtausenden in der Philosophie, aber auch in der Psychologie diskutiert wird, neu belebt. Die einen Forscher leugnen den freien Willen des Menschen, die anderen verfechten diesen engagiert. Für Therapeuten hat es maßgebliche Konsequenzen, aus welchem Selbst-, Menschen- und Weltverständnis heraus sie handeln Es werden die bekanntesten Positionen der Leib-Seele Philosophie vorgestellt und Querverbindungen zu aktuellen Debatten aufgezeigt.