Der neue Lehrgang Psychotherapie bietet einen praxisbezogenen Einstieg in das Berufsfeld der Psychotherapie an. Neben dem theoretischen Wissen, werden von der Beratung zur Therapie Schlüsselqualifikationen zur praktischen Gesprächsführung und -gestaltung vermittelt.
Die für die Prüfungsvorbereitung zum Heilpraktiker für Psychotherapie erforderlichen Grundkenntnisse werden in Angleichung an die Richtlinien für Psychotherapie erarbeitet. Neben diesen theoretischen Konzepten werden auch wirkungsvolle, praktische Handlungsanleitungen für einen erfolgreichen Weg in die therapeutische Selbständigkeit vermittelt. Das Ausbildungsziel ist es, sowohl das notwendige Basiswissen zu vermitteln, als auch das Verständnis für Ihre Rolle als Therapeut zu schaffen.Zusätzlich bietet der Lehrgang einen umfassenden Einblick in das gesamte, sehr komplexe Feld der Psychologie und Psychotherapie, von der Entwicklungs- und Sozialpsychologie über klinische Psychologie bis hin zu ausgewählten psychotherapeutischen Therapieverfahren, wie psychodynamische und verhaltenstherapeutische Therapieformen.
Überblick Lehrgangsinhalte:
- Grundlagen der Psychologie
- Gesprächsführung und -gestaltung
- Strukturierung der Begegnung
- Krankheitslehre (ICD-10, OPD-2)
- Diagnostik, Differentialdiagnostik
- Anamneseerhebung
- Grundlagen der Psychotherapie
- Psychotherapeutische Selbsterfahrung
- Therapeutische Identität
Der Lehrgang Psychotherapie ist aus den beiden, ebenfalls einjährigen Ausbildungen Grundstufe (Psychologische Grundlagen) und den psychotherapeutischen Grundlagen entstanden und bietet einen noch kompakteren und besseren Überblick in die Materie.
Der Lehrgang ist Medien unterstützt und Sie erhalten ca. 20 Studienhefte (über 1000 Seiten), zahlreiche Lernhilfen und mehr.
Grundlagen der Psychologie
In diesem Abschnitt werden die verschiedenen Themen von Psychologie, wie zum Beispiel Entwicklungs- und Sozialpsychologie, bis hin zur klinischen Psychologie behandelt.
Krankheitslehre
Einführung in die allgemeine und spezielle Krankheitslehre der Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie induziert ist.
Psychiatrische Diagnostik (ICD-10)
Dazu kommt die psychiatrische Krankheitslehre mit der Klassifikation und Diagnostik psychischer Krankheiten, dem psychopathologischen Befund und der psychiatrischen Falldarstellung. Diese ist für die staatliche Prüfung unabdingbar.
Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-2)
Die OPD ist ein psychodynamisches Diagnosesystem, welches eine Ergänzung und Alternative zu den bestehenden Diagnosemanualen (ICD-10 und DSM-IV) darstellt. Durch die Operationalisierung (Messbarmachung) der wesentlichen Variabeln wird eine bessere Objektivität und Validität der Diagnose möglich.
Verhaltenstherapeutische Diagnostik
Die Verhaltensgleichung SORKC, das Verhaltenstherapeutische Interview, die horizontale und vertikale Verhaltensanalyse, Bedingungsanalyse und die entsprechenden Beurteilungsbögen werden eingeübt. Hinzu kommen zahlreiche praktische Übungen, die Therapieplanung und ausgesuchte Fallbeispiele.
Grundlagen der Psychotherapie
Dieser Abschnitt des Lehrgangs vermittelt aufbauend auf den psychologischen Grundlagen ein praxisnahes Fundament für eine wirkungsvolle therapeutische Tätigkeit. Durch psychotherapeutische Selbsterfahrung und Supervision werden neben theoretischen Konzepten auch praxisnahe Handlungsanleitungen gegeben. Die Führung eines psychologisch-therapeutischen und diagnostischen Gesprächs, um die Indikation zu einer psychotherapeutischen Maßnahme zu stellen, konkrete Aufgaben und Ziele mit dem Klienten zu formulieren und die dazu passenden Interventionen stehen im Vordergrund.
Was ist Therapie? Wo fängt Therapie an? Wie führe und gestalte ich Therapie? Was ist Krankheit?
Diese Fragen werden im Lehrgang ausführlich behandelt.
Therapeutische Interventionen anhand der einzelnen Störungsbilder
Hier werden die unterschiedlichen Behandlungsansätze, bezogen auf die einzelnen Störungsbilder nach ICD-10 erlernt. Dabei geht es um das Training von Fallkonzeptionalisierung und Behandlungsplanung.
Therapeutische Identität
Reflexion oder Modifikation persönlicher Voraussetzungen für das therapeutische Erleben und Handeln unter Einbeziehung biographischer Aspekte sowie bedeutsamer Aspekte des Erlebens und Handelns im Zusammenhang mit einer therapeutischen Beziehung (komplementär-differentielle Beziehungsgestaltung).





